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CATIA V5 - Produktentwicklung

CATIA V5 - Virtual Products

CATIA V5 (CV5) wurde seit Mitte der 90er Jahre auf Basis neuer Softwaretechnologien von Grund auf neu entwickelt. Neben den traditionellen Haupteinsatzgebieten Fahrzeugbau und Luftfahrt adressiert CV5 Bereiche wie den klassischen Maschinenbau, Betriebsmittel und Konsumgüter sowie Elektrik und Elektronik.

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CV5 ist seit März 1999 zur produktiven Produktentwicklung verfügbar. Im Abstand von aktuell 12 Monaten erscheinen neue Releases, die Verbesserungen und Erweiterungen enthalten. Die früheren V5-Releases trugen die Bezeichnungen R1 bis R21. Seit Release 22 oder offiziell V5-6R2012 steht eine neue Generation Software zur Verfügung, da zusätzlich Funktionalitäten des V6- bzw. 3DEXPERIENCE-Kerns implementiert wurde. Das aktuelle Release wurde im Februar 2017 freigegeben und trägt die Bezeichnung V5-6R2017 und entspricht damit R27.

Die Releases von CV5 sind mit korrespondierenden Releases von 3DEXPERIENCE bis auf einige Einschränkungen - besonders im Assembly Design - auf- und abwärtskompatibel. Die korrespondierenden Releases sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

Tabelle Kompatibilität V5 zu 3DEXPERIENCE
CATIA V5CATIA 3DEXPERIENCE
V5-6R2013 (R23)<-->R2014
V5-6R2014 (R24)<-->R2014x
V5-6R2015 (R25)<-->R2015x
V5-6R2016 (R26)<-->R2016x
V5-6R2017 (R27)<-->R2017x

Anmerkungen: a) Das Release 3DEXPERIENCE 2014 ist nicht allgemein verfügbar, wird jedoch von Jaguar-Landrover im Rahmen des i-PLM Projekts eingesetzt. b) Die Kompatibilität von V5 zu ENOVIA 3DEXPERIENCE ist unabhängig von der Tabelle und über mehrere Releasestände gegeben. Die neue tiefe Integration von V5 und anderen CAD-Systemen in ENOVIA 3DEXPERIENCE (Power'by) wird voraussichtlich im November 2017 allgemein verfügbar sein.

Durch den Einsatz von V5-6R2014 bei einigen deutschen Automobil-OEMs seit Herbst 2014 - bzw. V5-6R2016 seit Mai 2017 - erhalten Zulieferer grundsätzlich die Freiheit, Daten auf Part-Ebene in CV5 oder in 3DEXPERIENCE zu erzeugen. Details müssen jedoch im Einzelfall abgeklärt werden.

Version 5 als Filebased-Anwendung wird es noch mehrere Jahre geben. Im letzten Release waren wesentliche Verbesserungen und Erweiterungen. Die Wartung (Fehlerbeseitigung und Anpassung an neue Infrastrukturbedingungen) soll bis 2026 gewährleistet sein. Die VW-Gruppe setzt das Releases V5-6R2016 (R26) seit Mai 2017 ein, BMW plant dies für den Herbst 2017. Nachfolgend sind die Releases V5-6R2019 und V5-6R2022 in Planung. Für den Übergang auf die 3DEXPERIENCE-Plattform stehen Migrationspfade zur Verfügung.

Die Wartungsperioden für Releases sind für Kunden mit einem Dassault Systèmes Account hier einsehbar: http://media.3ds.com/support/DS_LifeCycleInformation.pdf. Demgemäß endete die reguläre Wartung für V5-6R2014 am 7. November 2016, für V5-6R2016 am 4. Oktober 2018, für V5-6R2017 am 2. Oktober 2019. Darüber hinaus ist ein (kostenpflichtiger) "Extended Support" möglich, der zumeist von OEMs genutzt wird. Die daraus resultierenden Programmkorrekturen stehen häufig auch deren Zulieferern (kostenfrei) zur Verfügung.

V5-6 ist eine Release- und keine Versionsbezeichnung, die Version heißt weiterhin V5, so dass den Endkunden nur Wartungs- und keine Migrationskosten entstehen. Das Nachfolgesystem 3DEXPERIENCE ist die Weiterentwicklung von CATIA V6 (siehe dort).

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Hardware

Version 5 und 3DEXPERIENCE sind für Windows entwickelt. Für CV5 noch verfügbare Unix-Versionen sind in der Praxis nicht mehr relevant.

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Die Lauffähigkeit ist grundsätzlich auf jedem Windows-Rechner gegeben, jedoch wird empfohlen, ausschließlich zertifizierte Hardware vorzugsweise mit Windows 7-64bit bzw. unter bestimmten Voaussetzungen Windows 10 zu verwenden. Die Lauffähigkeit der aktuellen, noch in Wartung befindlichen Releases auf älteren Windows-Versionen (XP, XP-64, Vista, W7-32) ist nicht gewährleistet, aber nicht in jedem Fall ausgeschlossen. In 32bit-Umgebungen besteht eine Arbeitsspeicherbegrenzung auf max. 2,8 GByte, die bei großen Modellen nicht ausreichend sein kann. Die Daten sind zwischen 32bit- und 64bit-Systemen kompatibel.

Windows 8 wird nur für wenige Rechnermodelle offiziell unterstützt und sollte aufgrund der geringen Verbreitung nur in Ausnahmefällen Verwendung finden. Ein gleitender Übergang von Windows 7 auf Windows 10 wird bis 2020 erwartet. Windows 10 ist für die neuesten Releases ab V5-6R2016 bzw. ab 3DEXPERIENCE R2016x für einige Rechner zertifiziert. Die Verwendung älterer Releases mit Windows 10 ist grundsätzlich möglich, jedoch können Probleme mit Grafikkarten-Treibern auftreten. Hardware-Hersteller, die ihre Systeme zertifizieren lassen, sind Boxx, Dell, Fujitsu, Hewlett-Packard, Lenovo, Panasonic und Toshiba. Eine aktuelle Liste der zertifizierten Typen ist im Internet abrufbar unter http://www.3ds.com/support/certified-hardware

Grundsätzlich gilt die Empfehlung, eine nicht zu knappe Ausstattung an Arbeitsspeicher (8 bis 64 GByte) und eine leistungsfähige Grafikkarte (min. 1 GB Memory) zu verwenden. Mehrprozessorsysteme bzw. mehrere Prozessorkerne bringen nur in Ausnahmefällen (FEM, NC) Vorteile, da CV5 im Regelfall in einem Prozess abläuft. Grundsätzlich gilt für ein performantes System die Kombination von wenigen hochgetakteten Cores mit viel Prozessor-Cache und schnellen Festplatten (SSD-Technologie). Unterstützt der Prozessor vier Speicherkanäle, bringt die Verwendung von vier Speicherchips Geschwindikeitsvorteile.

Die Konfiguration eines zertifizierten Einstiegs-Laptops kann so aussehen (Beispiel Dell 5510, Online-Preis bei Dell ca. 1.870 € + MWSt., ohne Zubehör):

ProzessorIntel Xeon E3-1505M mit 2.8/3.7GHz Turbo, 4 Cores, 8MB Cache
Arbeitsspeicher8 GB
Festplatte128 GB SSD
GrafikkartenVidia M1000M 2GB
PanelLCD 15,6", Auflösung Full HD 1920x1080
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Ein performantes Tower-System für Standard-Anwendungen kann aus folgenden Komponenten bestehen (Beispiel Dell T5810, Online-Preis bei Dell ab ca. 2.830 € + MWSt., ohne Zubehör):

ProzessorIntel Xeon E5-1630 mit 3.7GHz, 4 Cores, 10MB Cache
Arbeitsspeicher32 GB ECC, Quad Channel
Festplatte2x256 GB SSD mit RAID 0
GrafikkartenVidia M4000 8GB
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Beliebte, aber nicht erforderliche Eingabegeräte sind die CadMouse und die 3D-Mouse/Spacepilot von 3Dconnexion, sowie eine Funktionstastatur, mehr siehe hier.

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Software-Plattformen

CV5 ist in verschiedenen Leistungsstufen, die unterschiedliche Anwendergruppen adressieren, verfügbar:

Plattform 1 (P1)

Basis-Funktionalität

Plattform 2 (P2)

Standard-Funktionalität

Plattform 3 (P3)

Sonderanwendungen mit hohem technologischen Anspruch

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Ziel des Plattform-Konzepts ist das Angebot von wettbewerbsfähigen Produkten für ein breites Spektrum von Anwendungen in unterschiedlichen Marktsituationen. So soll P1 in vielen Fällen auch mit sogenannten Midrange-CAD-Systemen preislich konkurrieren, wohingegen P2 und insbesondere P3 dem High-End-Bereich vorbehalten sind.

Die Unterschiede im Detail zwischen einigen wichtigen P1- und P2-Produkten finden Sie hier (Stand R15):

Plattformvergleich P1-P2

Durch die Komplexität der Software und die große Anzahl von Erweiterungen und Änderungen in jedem Release sind die Auswirkungen der Unterschiede insbesondere zwischen Plattform 1 und 2 nur mit viel Erfahrung und großem Aufwand abzuschätzen, so dass nur wenige Anwender das Risiko eingingen, die Plattform 1 zu beschaffen. Durch das neuere Lizenzmodell "PLM Express" (siehe separater Abschnitt) wurde dieses Problem weitestgehend behoben

Module ("Produkte")

Es existieren für CV5 etwa 160 Einzelmodule ("Produkte"). Jedes Modul ist einer Software-Plattform (siehe oben) zugeordnet.

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Manche Produkte sind in verschiedenen Ausführungen als P1- und P2-Modul verfügbar. Welcher Plattform ein Modul zugeordnet ist, lässt sich weder anhand seiner Benennung noch der 3-stelligen Kurzbezeichnung sicher sagen. Ein wichtiges Indiz sind jedoch die Ziffern 1 bzw. 2 am Ende der vollständigen Benennung bzw. der Kurzbezeichnung, jedoch gibt es auch hier Ausnahmen.

Die wichtigsten P1- und P2-Module sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt, die gebräuchlichsten sind fett hervorgehoben.

P1P2BenennungInhalt
ABTAutomotive Body in White TemplatesRohkarosserie-Konstruktion
AMG Advanced MachiningNC 2- bis 5-Achs-Bearbeitung
ANLNonlinear Structural Analysis ProductNicht-lineare FEM-Berechnung
ANREngineering Analysis ReviewDarstellung und Auswertung von Berechnungsergebnissen, z.B. von GPS oder SPA
AS1ASD Assembly DesignZusammenbaukonstruktion
ATHThermal Analysis Thermische Analysen
BK2Business Process Knowledge TemplateKnowledgeware
C12 COM 1 to 2 ExtentionErweiterung Basismodul auf P2
CBD Circuit Board DesignSchnittstelle zu Leiterplattensystemen
CC1CADAM InterfaceSchnittstelle zu CADAM
CCV Core & Cavity DesignFlächen und Formtrennung für Werkzeuge
CD1Instant Collaboration Designer
CFMComposites Fiber Modeler
CFOCast & Forged Part OptimizerErweitertes Part Design für Guss- und Schmiedeteile
CLAComposites Laser ProjectionErzeugen von PLY- und CAL-Dateien für Laserbearbeitung
CNACompartment & AccessStahlbauerweiterung Schiffbau (Schotten, Durchgänge, ...)
CO1COM Object ManagerBasismodul
CPEComposites EngineeringKonstruktion von Faserverbundteilen
CPMComposites Design for ManufacturingFertigungsgerechte Aufbereitung von Faserverbundkonstruktionen
CPRComposites ReviewMaterial-/Herstellbarkeit- und Kosten-Analyse von Faserverbundkonstruktionen
DF1Product Data FilteringInformationsreduzierung vor Datenweitergabe (IP Protection)
DL1 Developed ShapesFlächenabwicklung
DN1DMN DMU NavigatorDMU-Analysen, Zeichnungsvergleich
DMO DMU OptimizerDMU-Erweiterung (reduzierte Hüllen u.a.)
DSE Digitized Shape EditorFlächenrückführung
DSSShape SculptorPolygonflächen-Editor und Krümmungsanalyse
DT1Dimensioning and Tolerancing ReviewViewing-Erweiterung für 3D-Master
EC1Electrical 3D Design & Documentation3D-Konstruktion und Zeichnungserstellung für Kabelbäume
ECRElectrical Cableway RoutingErweiterung zu SSR: Einbringung von 3D-Komponenten in 2D-Schemapläne
EHF Electrical Harness FlatteningZeichnungserstellung für Kabelbäume
EHI Electrical Harness InstallationKabelbaumkonstruktion
ELB Electrical LibraryBibliothek für Kabelbaumkonstruktion
ELDElectrical Connectivity DiagramsPlanung von Leitungsnetzwerken
EQTEquipment ArrangementErzeugen und verwalten von Anlagen-Komponenten
EST Elfini Structural AnalysisFEM-Solver-Steuerung
EW1EWESupply Chain Engineering ExchangeDatenaustausch VPM mit File-based
EWRElectrical Wire RoutingErzeugung und Analyse physischer Leitungen aus Schemaplänen
FARDMU Fastening ReviewReview von Automotive Body-in-White Verbindungselementen
FIT DMU Fitting SimulatorEinbausimulation
FLXFlex Physical SimulationAnpassung flexibler Leitungsbündel (z.B. Durchhang) aufgrund physikalischer Bedingungen
FM1 FMPFunctional Molded PartsFunktionale Spezifikation von Gießteilen
FMDFEM SolidErweiterter FEM-Festkörper-Vernetzer
FMS FEM SurfaceFEM-Flächenvernetzer
FR1 Part Design Feature RecognitionFeature-Erkennung
FS1FSS Freestyle ShaperFreiformflächen-Modellierung
FSK Freestyle Sketch TracerÜbernahme von Design-Skizzen
FSO Freestyle OptimizerErweiterung Freiformflächen-Modellierung
FSP Freestyle ProfilerKurvenbasierte Freiformflächen
FT1FTA 3D Functional Tolerancing & Annotation3D-Bemaßung und -Toleranzspezifikation
GAS Generative Assembly Structure AnalysisFEM-Analyse von Zusammenbauten
GD1GDR Generative DraftingZeichnungsableitung aus 3D-Modell
GDYGenerative Dynamic Response AnalysisGPS-Erweiterung zur Analyse dynamischer Lastfälle
GP1GPS Generative Part Structure AnalysisFestigkeitsberechnung mit FEM für Einzelteile
GS1GSD Generative Shape DesignFlächenkonstruktion
GSO Generative Shape OptimizerErweiterte Flächenkonstruktion (Überbiegen, lokale Deformation  u.a.)
HA1 Healing AssistantFlächenreparatur
HGRHangar DesignWerkshallen-Layout
HVAHVAC DesignHeizungs-, Lüftungs-, Klimatisierungs-Entwurf
HVDHVAC DiagramsHeizungs-, Lüftungs-, Klimatisierungs-Diagramme
I3P3D InsightErweiterter Viewer für Luftfahrt
IAEICEM Shape Design Aero ExpertClass-A-Flächen für Luftfahrt
ICCICEM Surf to CV5 InterfaceSchnittstelle zu ICEM Surf
ICMICEM Shape Design CenterKonstrukion von Class-A-Flächen
ID1 Interactive Drafting2D-Zeichnungserstellung
IEXICEM Shape Design ExpertClass A Flächen
IG1 IGES InterfaceIGES-Schnittstelle
IMA Imagine & ShapeDesignerflächen (Sub-D, "Marshmellow")
KIN Kinematics SimulatorKinematik-Simulation
KT1PKT Product Knowledge TemplateKnowledgeware-Anwendung (User Defined Features UDF)
KWA Knowledge AdvisorErstellung von Knowledgeware-Regeln
KE1KWE Knowledgeware ExpertKnowledgeware-Anwendung (Rules & Checks)
LG1LMG Lathe MachiningNC Drehbearbeitung
LO02D Layout BrowserBrowser für LO1-Daten
LO12D Layout for 3D Design3D-Rekonstruktion aus 2D-Daten
MBGNC Machine Tool BuilderPhysische und logische Modellierung von NC-Werkzeugmaschinen
MLGNC Multi-Slide Lathe MachiningNC Mehrschlitten-Drehbearbeitung
MMG Multi-Axis Surface MachiningNC 5-Achs-Bearbeitung
MPA Prismatic Machining Preparation AssistantErzeugung von Bohr- und prismatischen NC-Bearbeitungsfeatures
MPGMulti-Pocket MachiningMehrtaschen-NC-Bearbeitung
MSGNC Machine Tool SimulationNC-Simulation mit vollständigen NC-Maschinen
MTD Mold Tooling DesignKonstruktion Spitzgießwerkzeuge
NG1NCG NC Manufacturing ReviewNC Basismodul und grundlegende Simulation
NVGNC Manufacturing VerificationNC erweiterte Simulation
PD1PDG Part DesignFestkörper-Modellierung
PEO Product Engineering OptimizerIterative Produktoptimierung
PFDProduct Function DefinitionFunktionale Produkt-Modellierung
PH1PHS Photo StudioFotorealistische Darstellungen
PIDPiping & Instrumentation Diagrams
PIPPiping DesignVerrohrungs-Modellierung
PLOPlant LayoutLayout von Fertigungsanlagen
PG1PMG Prismatic MachiningNC Bohr- und prismatische Bearbeitung
PSOPhoto Studio OptimizerErweiterte fotorelaistische Darstellungen
PX1 PPR PDM GatewayInterface für PDM-Systeme (z.B. KVS)
QSRQuick Surface ReconstructionFlächenrückführung
RBMRule Based MeshingAutomatisierte FEM-Netzgenerierung
RCDRaceway & Conduit Design
RSO Realistic Shape OptimizerFlächenanpassung nach Deformations-/Verzugs-Berechnung
RT1RTR Real Time RenderingTexturdarstellung in Echtzeit
SDDShip Structure Detail Design
SDISystems Diagrams
SFDStructure Functional Design
SH1Sheetmetal Production
SM1SMD Sheetmetal DesignBlechbearbeitung
SMG 3 Axis Surface Machining3-Achs-Fräsbearbeitung
SP1SPA Space AnalysisKollisionsuntersuchung, 3D-Bauteilvergleich
SPEDMU Space Engineering Assistant
SR1 Structure DesignStahlbau-Konstruktion
SRFMech. Surface RefinementGrundlegende Class-A-Flächen
SRTSystems Routing
SSRSystems Space Reservation
ST1 STEP Core InterfaceSTEP-Schnittstelle AP203 und AP214
STCStrim/Styler to CATIA InterfaceStrim-Schnittstelle
TL1STL STL Rapid Prototypingerweiterte STL-Schnittstelle (STL einlesen und bearbeiten)
SXTExtended STEP InterfaceErweiterte STEP-Schnittstelle inkl. AP242 Ed1 (Assemblies, 3D-Toleranzen), AP203 und AP214
TG1 Tooling DesignErweitertes Assembly Design und einige Normteile
TUB Tubing DesignRohr- und Schlauchkonstruktion
TUDTubing DiagramsRohr- und Schlauch-Schemazeichnungen
V41V4I Version 4 Integration

V4-Integration

VOAVehicel Occupant Accomodation
WAVWaveguide Design
WD1 Welding DesignSchweißverbindungskonstruktion
WGDWaveguide Diagrams
WS1 Wireframe and SurfaceDrahtmodell und Flächen


Module der Plattform 3 sind:

ABF Automotive Body in White FasteningRohkarosserie Verbindungselemente
ASL Aerospace Sheet MetalBlechteilentwicklung für Luftfahrt
BKT Business Process Knowledge TemplateKnowledgeware
CO3 Object ManagerBasismodul für P3-Produkte
CPD Composites DesignEntwicklung von Faserverbundteilen

Die Plattform 3 wird seit mehreren Jahren nicht mehr erweitert, teilweise durch neue oder aufgewertete P2-Produkte ersetzt und ist bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr praxisrelevant.

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Pakete ("Konfigurationen")

Ein lauffähiges Version-5-System benötigt in jedem Fall ein Basispaket als Voraussetzung. Es ist nicht möglich, Einzelmodule beliebig miteinander zu kombinieren.

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Wichtige Basispakete der Plattform 1 sind:

DR1Drafting2D-Zeichnungserstellung
MD1Mechanical DesignKomplettpaket mechanische Konstruktion
XM1Extended Mechanical Designwie MD1, zusätzlich STEP, Blech, Schweißen und erweiterte Flächenfunktionalität (GS1)

Wichtige Basispakete der Plattform 2 sind:

CV2Core & Cavity DesignKomplettpaket für Formenbauer
DP2Drawing Production2D-Zeichnungsableitung und -erstellung
EI2Electrical Wire Harness Install.Kabelverlegung
HD2Hybrid Designwie MD2, aber erweiterte Flächen (GSD)
I3D3D Insight 2erweiterter Viewer für Luftfahrtindustrie
ISXICEM Surf Design Center & Expert 2Class A Flächen
MD2Mechanical DesignKomplettpaket mechanische Konstruktion
MO2Mold & Die MachinistNC 3-Achs-Fräsen inkl. Flächenfunktionen (GS1)
RM2Preparation Mold & Die Machinistwie MO2, aber mit Zeichnungsfunktionalität
SA2Structural AnalysisFinite-Elemente-Berechnung
XM2Extended Mechancial Designwie MD2 zusätzlich STEP, Blech, Schweißen
YM2Styled Mechanical Designwie MD2 zusätzlich STEP, Flächenreparatur (HA1), einfache Freestyle-Flächen (FS1)

Mit Abstand am häufigsten werden die Pakete HD2 und MD2 eingesetzt.

Einen Konfigurations-Vergleich mit Express-Paketen finden Sie hier.

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CATIA Anwendungsbereiche

Weitere Informationen zu Anwendungsbereichen finden Sie hier. (Übersichten zu Flächensoftware, NC-Programmierung, DMU, FEM, Knowledgeware, Electrical)

CATIA V5 PLM Express kaufen

PLM Express ist ein alternativer Paketierungsansatz. Im Vergleich zur "klassischen" Paketierung erhält der Anwender im Regelfall ein umfangreicheres Paket zu reduzierten Kosten sowie immer einen ENOVIA-Anteil für das Datenmanagement. Es ist für mittelständische Kunden eine gute Basis für die Migration nach V6 bzw. 3DEXPERIENCE.

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PLM Express kennt 6 verschiedene Arten von Lizenzen:

  • Basislizenz
  • Enabler add-on
  • Enabler sharable
  • Extensions add-on
  • Extensions sharable
  • Einzelmodule sharable

Die Unterschiede zwischen Add-on- und Shareable-Lizenzen sind im folgenden Abschnitt "Lizenzmanagement" erläutert. Express-Konfigurationen können nicht mit Add-on-Produkten aus dem Standard-Portfolio erweitert werden (abgesehen von wenigen Ausnahmen), jedoch mit allen Sharable-Modulen.

Als Basislizenz steht das Paket CAT (Team PLM). CAT enthält die Einzelmodule AS1, CC1, CD1, COM, GDR, ID1, IG1, KE1, KT1, PD1, RT1, ST1, V4I und WS1 gemäß Tabelle im vorangegangenen Abschnitt, weiterhin die SmarTeam-Konfiguration TDM (siehe Abschnitt ENOVIA SmarTeam). CAT stellt somit eine umfassende Konfiguration einschließlich STEP und Datenmanagement dar. Einschränkungen gegenüber der häufig eingesetzten Standard-Konfiguration MD2 liegen in den Modulen AS1 (Assembly Design), PD1 (Part Design) und WS1 (Surface Design), die nur in der niedrigsten Funktionalitätsstufe enthalten sind. Die inhaltlichen Unterschiede sind als Download im Abschnitt "Software-Plattformen" zu finden. Der CV5-Teil von CAT (ohne SmarTeam) trägt in der internen Lizenzverwaltung die Bezeichnung CAC bzw. DP2+....

Die alternative Basiskonfiguration CAT3DX enthält für das Datenmanagement statt SmarTeam eine Konfiguration von ENOVIA 3DEXPERIENCE (PCS und CNV) für CV5, das auch als Basis für 3DEXPERIENCE dienen kann. Die ENOVIA-Komponenten SmarTeam bzw. 3DEXPERIENCE müssen für den CATIA-Betrieb nicht verwendet bzw. installiert werden. CV5 ("CAC") verhält sich für beide Konfigurationen identisch. Der Vorläufer von CAT3DX auf Basis ENOVIA V6 trägt die Bezeichnung CATV5-6.

Um die Funktionalität des Basispakets CAT bzw. CAT3DX zu erweitern, stehen 23 Enabler zur Verfügung. Beispielsweise kann mittels des Enablers MCE auf die volle Funktionalität der verbreiteten Konfiguration MD2 erweitert werden. Die wichtigsten Enabler sind:

  • AME (Module AMG, GS1, MPA, MPG, NCG, NVG) Advanced Multi-Axis & Pocket Machining
  • FPE (Module SMD, WD1) Fabricated Product Creation
  • GAE (Module GAS, GPS) Generative Structural Analysis
  • JTE (Module SR1, TG1) Jigs & Tooling Creation
  • LOE (Module FT1, LO1) 3D Layout & Annotation
  • MCE (Module ASD, FM1, GS1, PDG) Mechanical Product Creation
  • MME (Module DSS, GS1, MMG, MPA, NCG, PMG, SMG) Multi-Axis Surface Machining
  • MTE (Module ASD, CCV, FR1, GS1, HA1, MTD, PDG, TG1) Mold Tooling Creation
  • PKE (Module KWA, PKT) Knowledge Template
  • PRE (Module DMN, DMO, SPA) Collaborative Product Review
  • SGE (Module DSS, GS1, MPA, NCG, PMG, SMG) Surface Machining
  • TRE (Module ANR, DF1, DT1, FAR) Technological Specification Review

Die folgende Erweiterungsstufe sind 20 verschiedene "Extensions", die das Basispaket und einen beliebigen Enabler voraussetzen. Die wichigsten Extensions sind:

  • CPX (Module CPE, GSD) Composite Design
  • FAX (Module EST, FMD, FMS, GAS, GDY, GPS) FEM & Structural Analysis
  • FSX (Module FSK, FSO, FSP, FSS) Free Style Shape Design
  • FTX (Module FTA, LO1) 3D Master
  • HCX (Module DL1, GSD, GSO, RSO) Mechanical Shape Optimization
  • HDX (Module DL1, FS1, GSD) Mechanical Shape Design
  • MPX (Module CCV, CFO, FMP, GS1, PDG) Molded Product Design for Manufacturing
  • NVX (Module NCG, NVG) NC Machining Verification
  • PRX (Module FIT, KIN, SPA) Animated Products Review
  • WHX (Module ELB, EHI, EWR) Electrical Wire Harness Design

Am häufigsten eingesetzt werden folgende Konfigurationen

  • CAT
  • CAT + MCE (+ PRE + TRE)
  • CAT + MCE + HDX (+ PRE + TRE)
  • CAT + MCE + FPE
  • CAT + MCE + JTE
  • CAT + MCE + LOE
  • CAT + MTE
  • CAT + SGE

PRE und TRE stehen Zulieferern im Automobilbereich und auch anderen Anwendern in den speziellen ASO-Paketen (Automotive Supplier Offering) zur Verfügung.

Seit Februar 2017 sind 2 umfangreiche und preislich attraktive Sonderkonfigurationen, die auch Space Analysis, Kinematik-Simulation, 3D-Bemaßung (3D Master) und Blechkonstruktion enthalten, zur Verfügung:

  • CATMEE = CAT3DX+FPE+JTE+MCE+TRE+FTX+PRX
  • CATMSE = CAT3DX+FPE+JTE+MPE+TRE+FSX+FTX+HCX+PRX

Einen Konfigurationsvergleich der wichtigsten Express-Pakete mit Standard-Konfigurationen finden Sie hier.

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Lizenzmanagement

Für jedes lizenzierte Paket (Typ "Configuration") oder Modul vom Typ "shareable" erhält der Anwender einen Softwareschlüssel, der sowohl lokal auf einem Rechner installiert sein kann ("nodelocked") oder von einem mitgelieferten Lizenzmanager (DSLS) verwaltet wird ("concurrent").

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Zusatzmodule vom Typ "shareable", die vom Lizenzmanager verwaltet werden, können vom Anwender dynamisch in eine laufende Arbeitssitzung hinzugenommen oder wieder freigegeben werden. In früheren Releases (bis R22) kam der LUM als Vorläufer des aktuellen Lizenzmanagers zum Einsatz. Ab Release V5-6R2013 (=R23) kann nur noch der DSLS verwendet werden. Für ältere Releases (R19 bis R22) sind sowohl DSLS als auch LUM möglich.

Zusatzmodule "add-on" oder "shareable":
Ein Zusatzmodul kann fest mit einem Basispaket verknüpft sein. Dieser Typ wird als add-on bezeichnet. Für die Kombination wird nur ein Lizenzschlüssel vergeben. Soll ein Zusatzmodul wechselweise mit verschiedenen Basispaketen verbunden werden, ist der Typ "shareable" erforderlich. Funktional sind "add-on"- und "shareable"-Module identisch, jedoch entstehen für "shareable"-Module höhere Kosten, im Regelfall sind dies ca. 50% mehr. Existiert für ein Modul der Plattform 1 ein korrespondierendes Modul in der Plattform 2, so ist das Modul der Plattform 1 nur als "add-on"-Typ verfügbar. Beispielsweise ist das Modul SPA als "add-on" und "shareable" verfügbar, das funktional reduzierte SP1 nur als "add-on".

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Wie kann man DS Produkte kaufen oder mieten?

Dassault Systèmes Partner CATIA V5 kaufen

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