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New Prolamat 2013 mit führenden Vertretern von Daimler und BMW

Vernetzung unterschiedlicher IT Systeme, neue Strategien und mächtige Werkzeuge sind heute Standard in erfolgreichen Unternehmen -
Internationale Konferenz "New Prolamat 2013" - Digitale Produkt- und Prozessentwicklungssysteme am 10. - 11. Oktober 2013 in Dresden

Wohin entwickeln sich die IT-Anwendungen, die für die Produktivität und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der gesamten wertschöpfenden Fertigungsindustrie so entscheidend sind?

Am 10. und 11. Oktober 2013 fand im Ramada Hotel Dresden die 14. Prolamat-Konferenz statt. In diesem Jahr nennt sich die hochkarätige Veranstaltung mit zahlreicher internationaler Beteiligung erstmals "New Prolamat 2013". Sie fokussierte sich auf "Digitale Produkt- und Prozessentwicklungssysteme" und versteht sich als "die Konferenz an der Schwelle zu Industrie 4.0".

Die insgesamt sechs Fachforen präsentierten Vorträge zu den Schwerpunkten:

  • Digitale Produktentwicklung und Prozessgestaltung,
  • Advanced Manufacturing - mit besonderem Fokus auf Additive Manufacturing,
  • Qualitätsmanagement,
  • Standardisierung und Entwicklungen bezüglich Erfahrungswissen,
  • Wissensmanagement sowie
  • Simulation für Verfahren und Prozesse.

Zu den zahlreichen nationalen und internationalen Vertretern zählten Referenten aus Politik und Industrie sowie Forschung und Wissenschaft:

Dr. Erastos Filos, EU Kommission, stellte in seinem Beitrag das EU-Rahmenprogramm "Horizont 2020" der Forschung und erste Ergebnisse zu den Projekten der "Fabrik der Zukunft" vor. Dazu gab er perspektivische Orientierungen für Forschung und Innovationen im gesamten Gebiet der IT-unterstützten fortgeschrittenen Produktionstechnik.

Prof. Fumihiko Kimura von der Hosei Universität (Japan) sprach unter dem Titel "IT-Unterstützung für Produkt- und Prozessentwicklungen in Japan und Zukunftsperspektiven" zu den Themen der digitalisierten Globalisierung aus japanischer Sicht. Ausgangspunk seines Vortrages war dabei der Wettbewerb zwischen den fortgeschrittenen digitalisierten Industrieländern und den industriellen Entwicklungsländern mit Niedriglohnproduktion und unzureichender digitaler Datenbasis.

Die "Herausforderungen für Digitale Produkt- und Prozessentwicklungssysteme bei BMW" wurden von Dr. Dietmar Trippner aus der IT-Anwendungsperspektive für die komplexen Entwicklungs- und Wertschöpfungsprozesse vorgestellt. Im gesamten Unternehmen BMW sind mehr als 1.000 verschiedene Softwaresysteme im Einsatz. Es muss mit anderen OEM's, Systemlieferanten, Zulieferern und Dienstleistern effizient kommuniziert  werden. Die Möglichkeiten des "Codex of PLM Openness" (CPO) stellt Dr. Trippner in diesem Zusammenhang in den Mittelpunkt.

2010 fiel bei einem deutschen Automobilhersteller die Entscheidung, vom CAD-System CATIA V5 auf Siemens NX umzustellen. Dies wurde in der Fachwelt als eine nahezu unlösbare Aufgabe angesehen. Dass dabei die Standardisierung des 3D-Visualisierungsformates Jupiter Tessellation (JT) eine wesentliche Rolle in der Zulieferkommunikation spielt, hat Prof. Alfred Katzenbach, ehemals Daimler dargelegt.

Andreas Barth, Managing Director EuroCentral bei der Dassault Systèmes Deutschland GmbH, hat in seinem Vortrag einen Einblick in die 3DEXPERIENCE-Plattform geben, in der das Unternehmen den nächsten Schritt nach PLM sieht. Dassault Systèmes - im deutschen Markt als führenden PLM-Anbieter unter anderem im Automotivebereich bekannt - möchte damit den neuen Herausforderungen in der digitalen Produktentwicklung gerecht werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass bereits von Beginn an der Endkunde und dessen Erlebnis ("Experience") mit dem Endprodukt in den Mittelpunkt der Produktentwicklung gestellt wird.

Die zweitägige Konferenz fand im Freistaat Sachsen - in Dresden - statt. In Sachsen nehmen sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Position als Partner in globalen Netzwerken und Wertschöpfungsketten ein. Sachsen besetzt vielversprechende Zukunftsfelder und erreicht dabei Spitzenpositionen im nationalen, europäischen und weltweiten Wettbewerb. Passend hierzu unterstützte der Freistaat Sachsen die Internationale Konferenz "New Prolamat 2013".

Die Organisatoren waren das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) und die Internationale Föderation für Informationsprozesse (IFIP). In der zweitägigen Veranstaltung fanden insgesamt 44 Vorträge statt, wobei sich die Tagung in eine Plenarveranstaltung und anschließend drei parallele Fachsektionen unterteilte. Das umfangreiche Programm der Veranstaltung umfasste die politisch-strategische ebenso wie die wissenschaftliche und insbesondere die industrielle Dimension der effizienten IT-Anwendung. Die oben genannten Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich einig, dass 3DEXPERIENCE-Visionen erforderlich sind, das noch vorhandene Gap aber kontinuierlich zu schließen ist.

Zu den Förderern gehören das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen, die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie die RKW Sachsen GmbH. Sponsoren der Konferenz waren unter anderem SCHWINDT CAD/CAM-Technologie GmbH, EOS GmbH Electro Optical Systems und EXAPT Systemtechnik GmbH.

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